True (als Teil von Paris, je t'aime)

Gesammelte Informationen über Filme von, mit und über Natalie finden in diesem Unterforum ihren Platz; Gerüchteküche inklusive. Zur besseren Übersicht empfiehlt es sich, den Filmtitel in der Themenüberschrift anzugeben.

True (als Teil von Paris, je t'aime)

Beitragvon Aleph » 15.06.2003, 13:50

rekonstruierter Inhalt folgt
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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 22:41

Die gesammelten Updates von NP.de zum Thema:

Sonntag, 4. August 2002

Dreht Natalie in Paris?
Über Umwege erfahren wir von Simone aus Berlin, daß Natalies Name heute morgen in der Berliner Morgenpost gefallen ist. Sie drehe bereits mit Tom Tykwer ("Lola rennt") einen Kurzfilm in Paris, heißt es.

Artikel hat geschrieben:Tykwer dreht mit Natalie Portman

Am Dienstag beginnen in Paris die Dreharbeiten zu einem Kurzfilm von Tom Tykwer mit Natalie Portman ("Star Wars", "Leon - Der Profi") und Melchior Beslon ("Der Krieger und die Kaiserin") in den Hauptrollen. Das Projekt entsteht im Rahmen eines Kompilationsfilmes mit dem Titel "Paris, je t'aime". Für das Projekt verfilmen internationale Regisseure wie Jean-Luc Godard, Woody Allen, Agnes Varda, Sally Potter und Johnny Depp jeweils eine in einem der 20 Pariser Arrondissements angesiedelte Geschichte. Hinter der Kamera ist Frank Griebe dabei, produziert wird von Maria Köpf für X Filme Creative Pool.

Im Forum werdet ihr auf dem Laufenden gehalten.

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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 22:43

Dienstag, 6. August 2002

Raymond, ein blinder junger Mann, versucht mit dem Mädchen von nebenan Kontakt zu knüpfen, einer Pianistin. Bis jetzt hat er nie einen Weg gefunden, mit ihr ins Gespräch zu kommen.

Eines Tages geht Raymond ins Kino und sieht einen klassischen romantischen Film. Während er dem Film zuhört, erschafft er die zugehörigen Bilder neu vor seinem geistigen Auge. Er ersetzt den Hauptdarsteller durch sich selbst, und die Stimme der begehrenswerten Frau im Film hat die Figur und Gestalt des Mädchens von nebenan.

Ermutigt durch das Filmerlebnis entscheidet er sich endlich, sie zu treffen, und er versucht es mit den Filmzeilen bei ihr. Und überraschenderweise, einem lang erwarteten Wunder gleich, antwortet sie mit den Zeilen aus dem Film. (Quelle: NP.com)
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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 22:43

Montag, 12. August 2002

Adieu, Paris

So schnell kann's gehen - berichteten wir noch am 4. August, daß Natalie in Paris drehe, so erhalten wir nun Meldung von JC, daß die Arbeiten bereits abgeschlossen seien. Im Phorum von America's Queen zitiert er die Agence France-Presse:

Tykwer dreht Liebeserklärung an Paris

Der Regisseur Tom Tykwer hat in Paris einen Beitrag für die Kurzfilmreihe "Paris je t'aime" gedreht. Im zehnten Arrondissement schloss der Filmemacher ("Lola rennt") den Dreh für seine Liebeserklärung an die französische Hauptstadt ab. In fünfminütigen Kurzfilmen wollen insgesamt 20 Regisseure aus der ganzen Welt, unter ihnen Stars wie Woody Allen und Jean-Luc Godard, ihre Geschichten über einen der 20 Pariser Bezirke erzählen. Neben Tykwer haben auch die Französin Agnès Varda und die britische Regisseurin Sally Potter ihre Dreharbeiten bereits abgeschlossen.

In Tykwers Kurzfilm trennt sich eine junge Schauspielerin am Telefon von ihrem blinden Freund. In den Hauptrollen spielen Hollywood-Star Natalie Portman ("Star Wars") und der blinde Pariser Melchior Beslon mit, den Tykwer bei den Dreharbeiten für "Der Krieger und die Kaiserin" kennengelernt hatte. Nach Abschluss aller Dreharbeiten sollen die 20 Kurzfilme schließlich zu einem abendfüllenden Spielfilm mit Pariser Geschichten zusammengefügt werden.


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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 22:50

Donnerstag, 5. September 2002

Un café latte, s'il vous plaît

Natalie im Straßencafe im CanalPlus-Interview mit Karelle (np.com) und auf dem Set in Paris mit ihrem blinden Co-Darsteller und dem Regisseur Tom Tykwer gibt es nun beim Sender selbst als Video-Stream der Sendung Le journal du cinéma zu sehen (Realplayer erforderlich):

Bild 1
Bild 2
Bild 3
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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 22:57

Donnerstag, 31. Oktober 2002

...aus unbekannter Quelle ein paar Zeilen zur Handlung des Tykwer-Kurzfilms "Paris, je t'aime", gefunden bei np.com:

Thomas, ein junger Blinder, erhält einen Telefonanruf von seiner Freundin, Francine (Natalie), einer jungen Schauspielerin, die in Paris studiert. Ihre Worte sind poetisch und schmerzhaft, da sie ihm nach einem Streit ihre Trennung eröffnet.

Thomas legt auf, angefüllt von einem tiefen Gefühl der Trauer. Aufgewühlt ruft er sich die Momente ihres ersten Treffens in Paris nach einem Mißverständnis in Erinnerung.

Wir werden Zeugen der Komplizenschaft, Liebe und Gewohnheiten in ihrer Beziehung, bis zu dem Moment, in dem sie anruft.

Im Geiste ist Francine immer noch bei ihm, aber ihr Bild scheint zu
verblassen, als wenn sie von Tag zu Tag transparenter würde. Vielleicht hatte er sie verloren, ohne es überhaupt zu merken. Vielleicht aber...
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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 23:14

Dienstag, 31. Dezember 2002

Das war MMII

[ August ]
- In Paris dreht Tom Tykwer seinen Kurzfilm-Beitrag zu einer Hommage an die Stadt der Liebe. Mit "Lola Rennt" hatte er Natalie so überzeugt, daß sie auf sein Angebot einging hier mitzuspielen. NP.coms Karelle hat die Gelegenheit, Natalie am Rande der Dreharbeiten für ihren Arbeitgeber zu interviewen. Ihre enthusiastische Schilderung der Begegnung müssen wir leider aus dem Netz nehmen, um ihren Arbeitsplatz nicht zu gefährden.
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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 23:24

Samstag, 11. Januar 2003

Kreative Potenz

Gestern hat cooper durch Zufall beim Autofahren ein Interview mit Tom Tykwer auf infoRadio gehört. Wer will, kann sich die Sendung "Vis à vis - heute im Gespräch" hier anhören. Für diejenigen, die keinen RealPlayer besitzen, hat cooper den wichtigsten Ausschnitt dankenswerterweise abgeschrieben:

infoRadio: Als wir den Termin ausmachten, Tom, habe ich Sie im Schneideraum erwischt, oder Sie waren auf dem Weg in den Schneideraum. Was steht denn an?

Tom Tykwer: Da lief ein Kurzfilm, der noch Berge von Material, ungesichtetem Material für mich übrig hat. Und zwar ist das ein Kurzfilm, den habe ich gedreht in Paris vor ein paar Wochen. Der heißt "True", also wie "Wahr", und ist ein Teil eines Kompilationsfilms über Paris oder bzw. über... wo 20 Regisseure jeweils einen Kurzfilm innerhalb eines dieser 20 Arrondissements von Paris machen, also der [Pariser Stadt-]Bezirke. Und die Idee am Ende ist, dass der Film dann am Ende heisst "Paris, je t'aime". Und das muss halt eine Liebesgeschichte sein und die einzige Aufgabe, die man hatte, ist halt: Man darf nur in dem Bezirk drehen, und es muß eine Liebesgeschichte sein, und am Ende darf es nur so irgendwie unter zehn Minuten sein, so dass am Ende dann der Film nicht länger als zwei Stunden wird, der ganze Film. Und da sind halt... das sind so Produzenten, mit denen wir das zusammen produzieren, die haben sich halt ihre ganzen Lieblingsregisseure zusammengesucht, zu denen ich dann zählte, was mich natürlich sehr ehrte, aber was wirklich eine absurde und tolle Liste ist, weil irgendwie da so Leute wie Godard und Woody Allen genauso dabei sind wie Alejandro Iñárritu, dieser Regisseur von "Amores Perros" und also auch ganz junge französische Regisseure. Ist wirklich eine ganz tolle, hysterische Truppe.

infoRadio: Nach der rennenden Lola war das Leben des Tom Tykwer ein anderes, nehme ich mal an. Plötzlich war Tykwer auch international ein Name und das bleibt ja dann nicht so ganz ohne Folgen. Was waren die denn, ausser "Heaven"?

Tom Tykwer: Also ich meine, was natürlich passiert ist, dass sich irgendwie so ein Möglichkeitsfeld öffnet, das vorher nicht ganz so da war. Dass man halt viel mehr Koproduktions- und internationale Angebote kriegt. Dass auch der Zugriff auf - wie soll ich sagen - auch auf bestimmte kreative Potenzen sich natürlich erweitert. Also zum Beispiel für diesen Kurzfilm jetzt in Paris wollte ich gern Natalie Portman haben. Das ist halt überhaupt kein Problem gewesen. Da habe ich halt angerufen und dann klappte es halt. Und das ist halt toll, das ist halt ein Luxus. Ansonsten ändert sich aber eigentlich nicht so viel, weil ich meine, Filme machen bleibt sich gleich, vor allen Dingen, wenn man versucht sich halbwegs treu zu bleiben und sich nicht von irgendwelchen industriellen Exzessen vereinnahmen zu lassen. Und das ist bis jetzt ja Gott sei dank nicht passiert. [..]
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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 23:26

Das Interview mit Tom Tykwer inklusive einem Link zum O-Ton gibt es auch in unserer Artikelsammlung.

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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 23:27

Montag, 13. Januar 2003

Eiskalter Engel

(..) Den Begriff "Screenshot" hat Karelle ernst genommen. Sie hat elf Standbilder aus dem Interview, das sie für den Sender Canal+ letzten Sommer mit Natalie in Paris führen durfte, von ihrem Fernseher abfotografiert. Die gibt es nun einzeln bei NP.com oder als ZIP bei uns (1,5 MB).
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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 23:33

Montag, 3. Februar 2003

Am 12. August 2002 meldete Tykwer-Online.de:

"Oh, eine neue Info über Tom gibt's aber doch: Zur Zeit ist er in Paris, um dort einen Kurzfilm namens True zu drehen, mit Natalie Portman (!) und Melchior Beslon (der Blinde aus Der Krieger und die Kaiserin) in den Hauptrollen. Wie üblich macht Frank Griebe wieder die Kamera. Der Film ist Teil eines Projekts namens 'Paris, je t'aime', für das Regisseure wie Jean-Luc Godard, Woody Allen, Agnès Varda, Sally Potter und Johnny Depp eine Geschichte in
jeweils einem der 20 arrondissements von Paris verfilmen."


Wir teilen die Hoffnung, dass dort bald mehr Informationen über den Film auftauchen und sind auf eine weitere, indirekte Verbindung zwischen Natalie und Tom Tykwer gestoßen: "Leia rennt!"
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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 23:42

Mittwoch, 9. April 2003

Der Hollywood Reporter berichtet aus Los Angeles über ein anderes von Natalies Projekten:

Liebesgeschichte: Der deutsche Filmemacher Tom Tykwer, der aus Deutschland einflog, nur um den 1955er Thriller "Die Nacht des Jägers" Freitagnacht im Skirball Kulturzentrum als Teil des Programms "Vermächtnisse des Kinos" des Amerikanischen Filminstituts zu präsentieren, enthüllte, dass er an seinem ersten englischsprachigen Projekt schreibt, und dass sich dieses mit seinem Lieblingsthema beschäftigen wird -- Liebe. "Wie kann man einen Film ohne Liebe machen? Sie ist wirklich das einzige Thema, das zählt", sagte der mit sanfter Stimme sprechende Regisseur von "Lola Rennt" und "Heaven". Tykwer hat gerade den Kurzfilm "True" beendet, mit Natalie Portman in der Hauptrolle, der Teil von "Paris, Je T'aime" sein wird, einer Filmsammlung verschiedener internationaler Filmemacher, die verschiedene Geschichten aus verschiedenen Stadtbezirken von Paris erzählen. Aber er bedauert eines: "Er ist zu kurz! Er ist nur 10 Minuten lang, und als ich ihn sah, sagte ich zu mir selbst, 'Da steckt ein kompletter Film drin'. Ich wünschte, wir hätten eine 90-Minuten-Version daraus machen können, aber vielleicht machen wir das später."
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Beitragvon Aleph » 19.08.2003, 23:42

Montag, 28. April 2003

JCs Update ist angenehm auf uns zugeschnitten, sein Fund bei den Yahoo! Nachrichten ist sogar deutsch:

Montag 28. April 2003, 02:05 Uhr
Kino & Film - Action Woody Allen und Tom Tykwer lieben Paris
Paris (AP) Ein Film wie ein Märchen: Woody Allen, Johnny Depp, Jean-Luc Godard und Tom Tykwer drehen in Paris, der «Stadt der Liebe», einen Liebesfilm. «Paris, je t'aime» (Paris, ich liebe Dich), heisst das ungewöhnliche Projekt der kleinen Produktionsfirma Novem, das im Ausland Schwärmerei und in seinem Heimatland Skepsis hervorruft. «Wir haben bis heute für die Finanzierung noch keinen französischen Partner gefunden», bedauert Produzent Emmanuel Benbihy.

20 international renommierte Regisseure, die je fünf Minuten lange Episoden in einem der 20 Pariser Stadtbezirke drehen, «das klang für die Franzosen offenbar mehr nach Marketing als Filmkunst», sagt Benbihy, der nach eigenem Bekunden aber die benötigten acht Millionen Euro so gut wie beisammen hat. Das Geld kommt jetzt vor allen aus den USA, wo der Mythos des romantischen Paris die Brieftaschen öffnete. Sicherlich tat auch der Name Woody Allen seine Wirkung, der als erster namhafter Regisseur zusagte und «uns Glaubwürdigkeit verlieh», wie sich der Produzent erinnert.

Die Finanzierungsprobleme verzögerten die Dreharbeiten, erst zwei
der 20 Episoden sind «im Kasten»: Tom Tykwer inszenierte seine Liebesgeschichte mit Hollywood-Star Natalie Portman am Gare de l'Est, in der Métro und auf einem Markt des afrikanisch geprägten Barbès-Viertels, Sally Potter schickte Fiona Shaw in den Jardin du Luxembourg.

Die meisten Dreharbeiten sollen in diesem Sommer stattfinden. Die französische Schauspielerin Fanny Ardant versucht sich am Trocadéro gegenüber dem Eiffelturm im Regiefach, der Brasilianer Walter Salles (»Central do Brasil») geht ins Multikulti-Viertel Belleville, Jian Wen aus China dreht im Pariser «Chinatown» im 13. Arrondissement. Als Regisseur ist auch der Oscar-prämierte Hollywood-Star Kevin Spacey (»LA Confidential») im Gespräch, Gerüchten zufolge könnte auch Sharon Stone für «Paris je t'aime» hinter die Kamera wechseln.

Auch die Besetzung soll hochkarätig sein: «Es gibt viele Stars», verspricht Benbihy, der wegen laufender Verhandlungen aber keine weiteren Namen nennen will. Bei Form und Inhalt ihrer kleinen Liebesgeschichten hatten die Regisseure freie Hand, wie Benbihy berichtet. «Das Spektrum reicht vom Vampirstreifen über den chinesischen Kunstfilm bis zur Shakespeare'schen Erzählung.» Kleine, mit Querverweisen auf die französische Kinogeschichte gespickte Übergänge sollen die 20 Episoden verbinden und für eine «narrative, fliessende Struktur» sorgen: «Es wird für den Zuschauer wie ein Spaziergang durch Paris.»

«Paris je t'aime» wird nach den Worten Benbihys jetzt frühestens im Sommer nächsten Jahres in die Kinos kommen. Er hat Novem Productions gemeinsam mit den Brüdern Tristan und Frédéric Carné extra für dieses Filmprojekt gegründet. Dem Fernseh-Regisseur Tristan Carné sei auch die Idee zu dem Liebesfilm gekommen - als er mit seiner Freundin im Arm durch Paris flanierte.
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Beitragvon AvE » 27.08.2003, 18:35

Close Up News 35 2003 (Newsletter von Close Up Posters)
Veröffentlichungsdatum: 27. August 2003
Autor: Rainer
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The Men behind the Scenes (Teil 3)

Tom Tykwer wurde 1965 in Wuppertal geboren. Schon als Elfjähriger drehte der filmbegeisterte Tykwer erste Super-8-Filme. Seit 1980 jobbte er in Programmkinos. 1988 kümmerte er sich um das Filmprogramm der Berliner Moviemento-Kinos. Daneben hielt er sich mit Drehbuch-Lektoraten und der Erstellung von TV-Porträts verschiedener Regisseure über Wasser. Nach den beiden Kurzfilmen "Because" (1990) und "Epilog" (1992) drehte er 1993 mit "Die tödliche Maria" seinen ersten Spielfilm.1994 gründete Tykwer gemeinsam mit Stefan Arndt, Wolfgang Becker und Dani Levy die Produktionsfirma X Filme Creative Pool, die in den darauf folgenden Jahren über 15 Filme realisiert hat.

Darunter findet sich auch "Das Leben ist eine Baustelle", wozu Tykwer 1995 mit Wolfgang Becker gemeinsam das Drehbuch schrieb, bevor er seinen eigenen zweiten Kinofilm, "Winterschläfer" (1996/97) inszenierte. Die X Filme Creative Pool zählt zu den angesagtesten Filmcompanies in Deutschland, die dieses Jahr mit "Good Bye, Lenin!" für Furore beim Publikum und auch bei diversen Filmfestivals sorgte. 1998 folgte "Lola rennt", mit dem X Filme erstmals auch im Ausland große Erfolge feiern konnten. In der Heimat der größte deutsche Hit des Jahres, erzielte der Film überall auf der Welt spektakuläre Resultate und ist mit über sieben Millionen Dollar Einspielergebnis allein in den USA einer der erfolgreichsten nichtamerikanischen Filme, die jemals im US-Kino gezeigt wurden. Tykwers vierter Film "Der Krieger und die Kaiserin", bei dem er erneut mit "Lola"-Darstellerin Franka Potente zusammenarbeitete, wurde zum gelungenen Einstand der neu gegründeten X Verleih AG. Der Film, der bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig 2000 erstmals einem Weltpublikum präsentiert wurde und inzwischen in mehr als 20 Ländern im Kino lief, gewann 2001 auch eine silberne "Lola", den Deutschen Filmpreis für den besten Film. "Heaven", von X Filme in Coproduktion mit Miramax hergestellt und mit Cate Blanchett und Giovanni Ribisi in den Hauptrollen, eröffnete im Februar 2002 die Internationalen Filmfestspiele von Berlin. "Heaven" gewann beim Deutschen Filmpreis 2002 den Filmpreis in Silber in der Kategorie "Bester Film". In 2002 drehte Tykwer mit Natalie Portman und Melchior Beslon den Kurzfilm "True". Der Kurzfilm ist Teil des Kompilationsprojektes "Paris, je t?aime", bei dem international renommierte Regisseure jeweils eine Geschichte in einem der 20 Pariser Arrondissements erzählen. Wir freuen uns auf weitere Geschichten aus dem Hause X Filme und sind gespannt auf weitere Werke von Tom Tykwer.

Filme:

1990 Because (Regie)
1992 Epilog (Produzent, Komponist, Autor, Regie)
1994 Tödliche Maria (Produzent, Komponist, Autor, Regie)
1997 Das Leben ist eine Baustelle (Autor)
1997 Winterschläfer (Komponist, Autor, Regie)
1998 Lola rennt (Komponist, Autor, Regie)
1999 Absolute Giganten (Produzent)
2000 Der Krieger + die Kaiserin (Komponist, Autor, Regie)
2002 Heaven
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Beitragvon Yo-Ghurt » 14.01.2004, 19:07

Hurra, wir brauchen nicht mehr lange warten, um SIE auf der Leinwand zu sehen. Ab dem 12. Februar, also schon eine Woche vor dem Kinostart von "Cold Mountain", wird der Kurzfilm "True" von Tom Tykwer mit IHR in der weiblichen Hauptrolle in die deutschen Kinos kommen. Der Streifen wird nicht im Rahmen des Projektes "Paris, je t'aime", sondern stattdessen als Vorfilm zu Achim von Borries "Was nützt die Liebe in Gedanken" laufen. Den Beweis, weitere Infos sowie ein Foto von IHR gibt es bei http://www.x-filme.de


Neben dem Auftaktfilm "Cold Mountain" wird auch Borries "Was nützt die Liebe in Gedanken" auf der Berlinale (05.-15. Februar)laufen. Falls dort auch der Vorfilm gezeigt wird, wäre Natalie auf dem Festival zweimal vertreten. Wenn das kein Grund ist nach Deutschland zu kommen!
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